Startseite

Bewunderungswürdig ist, was in unseren Vereinen geleistet wird.

Ihre vornehmste Aufgabe ist es, möglichst viele Menschen dem Sport und der Erholung auf dem Wasser zuzuführen. Das leisten alle Vereine aus unseren Revieren 3 und 5. Dabei sind die Bedingungen nicht überall gleich. Die Vereine an der Küste und auf den Inseln haben mit anderen Voraussetzungen zu kämpfen als die an der Ems und Leda oder an den ostfriesischen Binnenmeeren. Aber alle schaffen es, ihre Anlagen so herzurichten, dass die Sportlerinnen und Sportler – natürlich auch die Erholung suchenden – mit ihren Booten zu Wasser kommen. Das ist nur mit Gemeinsinn, Kameradschaft und Begeisterung zu schaffen. Die Voraussetzung für Spaß und Freude auf dem Wasser sind die Anlagen, die „rechtskonform“ gebaut und gehalten werden müssen. Das ist ein immerwährendes Problem, mit dem sich die Vorstände auseinandersetzen: sie müssen planen, sichten, Lösungen vorschlagen, Impulse geben und wegen der Kosten die Mitglieder zu möglichst viel Eigenarbeit motivieren. Das funktioniert überall.

Bei fast allen Vereinen spielt die Verschlickung der Häfen eine unangenehme Rolle. Man mag diesen Zustand gar nicht mehr besprechen, es sind keine Lösungen in Sicht.
Es ist staunenswert, wie die Verantwortlichen sich immer wieder gegen die Sisyphus-Arbeit anstemmen. Zum Beispiel wäre der schöne neue Hafen vom SK Juist ohne die Initiative des Vorstands kaum zu retten. Die Benutzung eines Eggenbootes wurde ihnen vom Juister Bürgermeister verboten. Der musste dann nach Berichten in der „Yacht“ und durch eine NDR – Reportage klein beigeben, und ein Eggenboot der Firma Jadedienst verrichtete gute Arbeit: der Hafen wurde tiefer.

Der SV Weener musste sich mächtig anstrengen, um seine Boote in den Hafen zu bekommen. Nach einer Baggeraktion wühlten sich die Boote mühsam zum Mastenkran und dann mit starker Motorenleistung an den Vereinssteg. Da scheinen die Probleme des Emder Yachtclubs vergleichsweise gering zu sein. Die Boote am Steg in Ufernähe können bei Niedrigwasser nicht mehr auslaufen wegen der Schlickmengen.
Beim WSC Rhauderfehn klagt man nicht: die Mitglieder sind stolz und erleichtert über ihre neue Hubliftanlage. Auch solche Investition gäbe es nicht ohne den Elan und den Einsatz der Clubmitglieder. Das Gleiche gilt für den Waschplatz des Yachtclubs Unterems Oldersum. Liebe Zeit, welcher Aufwand von bürokratischen „Notwendigkeiten“, aber auch welcher Schwung und Einsatzbereitschaft des Vorstands und der Mitglieder.

Und was wäre aus dem Yachtclub Midlum geworden, wenn nicht vor allem der Vorstand zähe Verhandlungen geführt und eine außergerichtliche Einigung mit der Verpächterin erzielt hätte. Jetzt heißt der Verein Segelclub Oldersum (SCO).Wenn die Anlagen in dem gewünschten Zustand sind, wird die Arbeit nicht geringer. Die Vereine sind eifrig dabei, neue Mitglieder zu werben. Sie sind glücklich, wenn der Verein durch neue Sportler belebt wird. Einige Vereine berichten über neue Optimisten-Gruppen oder Erwachsene, die endlich das Segeln erlernen wollen.
Welch großartige Aktion hat der WSV Luv up Jemgum gestartet! Das war und ist ein großer Wurf. Lest die spannenden Berichte der Vereine. Ihr werdet genau so staunen wie ich.

Für alle Vereine gilt: Weitermachen!

Eine schöne Saison 2017 wünscht
Lolo